Gesundheit erhalten und stärken

Anstelle seine Gesundheit einem Therapeuten zu überlassen, sollte man die Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen, also alles tun, was die Gesundheit fördert und das zu lassen, was in die Krankheit führt.

Gesundheits-Killer

Der Gesundheits-Killer Nr. 1 ist heutzutage die Übersäuerung des Körpers. Sie entsteht, wenn man zu viele säurebildende Nahrungsmittel zu sich nimmt und zu viel Stress hat. Unsere Nahrung ist zu ca. 80 Prozent säurebildend. Richtig wäre, zu 80 Prozent basisch wirkende Nahrung und nur zu 20 % säurebildende Nahrung zu sich zu nehmen. Basisch wirkend sind besonders die meisten Gemüsesorten und Zwiebeln. Mit Einschränkung wirkt auch die Kartoffel basisch, aber sie bringt keine Basen mit, sondern ruft aus dem Körper Basen ab. Zum Teil ist Obst basenüberschüssig.

Basenüberschüssig laut Bundeslebensmittelschlüssel (BLS II.2) sollen Vollmilch, Sahne, und Joghurt sein. Misst man den Harn ca. 2,5 bis 3 Stunden nach dem Essen von Joghurt, so ist der Harn jedoch eindeutig im sauren Bereich, nicht im basischen Bereich! Stille Mineralwasser und Kräutertees sind basenüberschüssig. Neutral sind z.B. Butter, kaltgepresste Öle, grüne Bohnen, Getreide. Säurebildend sind Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Teigwaren, Reis, Zucker, Alkohol, kohlensäurehaltige Mineralwässer, Kaffee, schwarzer Tee, Rauchen. Von den Gemüsen sind säurebildend: Linsen, Erbsen. Vorsicht ist geboten bei Rosenkohl und Spargel, die auch säurebildend sein sollen.

Die vorstehenden Angaben von Herstellern von Basenmitteln beruhen überwiegend auf dem Bundeslebensmittelschlüssel, der nicht die Verstoffwechslung von Nahrungsmitteln berücksichtigt.

Genauere Ergebnisse soll laut dem Hersteller von Basica die PRAL-Studie (Potential renal acid load of foods and its influence on urine pH) liefern. Gemäß PRAL ist Joghurt säureüberschüssig, auch Vollmilch, Sahne und Butter, nicht jedoch die Margarine.

Woher kommen die Säuren im Körper?

Zucker und Weißmehlprodukte

Essigsäure

Eiweißstoffwechsel (Fleisch, Fisch, Wurst, Schinken, Käse)

Harn-, Phosphor-, Schwefelsäure

Nikotin

Nikotinsäure

Aspirin (ähnlich: generell chemische Arzneimittel)

Azetylsalizylsäure

Cola-Getränke

Phosphorsäure

Wein

Wein- und Schwefelsäure

Kaffee und Schwarzer Tee

Gerb- und Chlorogensäure

Kohlensaure Mineralwasser

Kohlensäure

Zellstoffwechsel

Kohlensäure

Muskelarbeit ohne ausreichenden Sauerstoff

Milchsäure

Zellzerfall (z.B. durch Krankheiten)

Harnsäure

Umweltgifte, Elektrosmog, Stress, Ärger, Aggressionen

Säuren


Die Säuren werden bevorzugt im Bindegewebe gespeichert, das dadurch schneller altert. Ein gealtertes Bindegewebe kann seine Funktion als Filter und Speicher von Schadstoffen nicht mehr voll erfüllen, sodaß letztlich ein Großteil der Abfallstoffe über das Blut in Gelenke, Sehnenspalten und Muskeln abgeschoben wird und dort Schaden (Degeneration, z.B. Arthrosen) mit Schmerzen verursacht.

Ist der Körper übersäuert, entstehen eine Reihe von Krankheiten, die bei starker Übersäuerung - meist in höherem Lebensalter - nicht oder zumindest schlecht therapierbar sind, weil der Körper nicht mehr regulationsfähig ist. Säuredepots führen zur Gewebestarre.


Säurebildung
Entsäuerung
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