Sinn im Leben - auch bei Streit


Streit aufgrund von Neid und Missgunst.

Wie kann man damit umgehen?

Streit unter Nachbarn – Streit unter Wohnungseigentümern

Streit unter Nachbarn, unter Wohnungseigentümern, unter Verwandten, am Arbeitsplatz usw. gibt es viel zu häufig. Meist geht es nur um Bagatellen oder Missverständnisse. Oft sind Neid und Missgunst die treibenden Faktoren, seltener harte Fakten, bei denen sich jemand benachteiligt fühlt.

Welche möglichen Gründe für Streit es im wesentlichen geben kann, wird auf der Seite Streitgründe aufgezeigt.

Auf den Seiten, auf die der nachstehende Link zeigt, wird ein Beispiel eines Streits unter Wohnungseigentümern gebracht. Aber es könnte genau so gut um Streit wegen der auf das Nachbargrundstück hinüberragenden Baumzweige und die Baumblätter vom Nachbarn gehen oder die lauten Gartenparties oder um die verbaute Aussicht oder um den Parkplatz beim Arbeitgeber usw.

Streit unter Wohnungseigentümern - Beispiel eines Streits

Die Geschichte, wie und wann und warum sich etwas ereignet hat, was zum Streit geführt hat, ist sicherlich wichtig. Aber viel wichtiger ist die Frage: „Wie gehe ich mit dieser Streitsituation um? Wie verhalte ich mich gegenüber den Menschen, die mir vermeintlich den Streit „aufgezwungen“ haben?

Es gäbe keinen Streit, wenn einer etwas vom anderen fordert und der andere, der davon Betroffene, ihm das verlangte gibt oder das duldet bzw. klaglos hinnimmt, was ihm vom Gegner auferlegt wird. Zu dieser Dulder-Mentalität sind die meisten Menschen allerdings nicht bereit, was verständlich ist.

Am Anfang eines Streits sollte man sich untereinander aussprechen. Warum verlangt der eine was vom anderen? Ist sein Verlangen, seine Forderung bei objektiver Betrachtung gerechtfertigt, dann sollte man diese Forderung auch erfüllen. Zum Beispiel sollten die eigenen Kinder dem Nachbarn keinen Unrat in den Garten werfen.

Es gibt aber auch Toleranz-Zonen und manchmal auch Grauzonen. Muss es der Nachbar hinnehmen, wenn meine Bäume zu dicht an der Grenze stehen und die Blätter auf das Grundstück des Nachbarn fallen und er diese Blätter im Herbst beseitigen muss? Der Nachbar könnte ja auch verlangen, dass nach dem Nachbarschaftsrecht die zu nahe an der Grenze stehenden Bäume zu entfernen sind. Es ist also ratsam, sich mit dem Streitgegner auszusprechen und eine für beide akzeptable Lösung zu finden, die keinen der beiden benachteiligt. Wenn jedoch Neid und Missgunst die Ursache des Streits sind, kann man mit Gesprächen diese Ursache wohl kaum beseitigen. Neid und Mißgunst sind Gefühle, Empfindungen, stellen aber keine objektiven Tatsachen dar, für die man eine Lösung finden könnte.

Jeder Streit hat eine materielle bzw. sachliche Seite und eine geistige Seite. Wenn man sich über die sachliche Seite ärgert, der Forderer (Angreifer), dem seine Forderung nicht erfüllt wird und der Angegriffene, der die Forderung nicht erfüllt, dann laufen dabei viele Gefühle, Gedanken und am Ende vielleicht auch Wortgefechte ab. In der Regel ist dann nicht nur einer schuld am Streit, wie z.B. der Angreifer, sondern der Angegriffene trägt eine Mitschuld daran.

Geistige Konsequenzen eines Streits – Das Kausalgesetz

In unserem Land sind die meisten Menschen christlich erzogen worden. Sie machen sich aber in der Regel wenige oder keine Gedanken darum, dass unsere christliche Religion uns gelehrt hat, dass unser Fühlen, Denken, Reden und Handeln Energien sind, die Wirkungen zur Folge haben und dass wir die Verantwortung für die von uns ausgesandten Energien und damit verursachten Wirkungen zu tragen haben. Die buddhistische Lehre spricht hier vom Karma.

In der christlichen Lehre heißt es sinngemäß

„Täuscht euch nicht: Gott lässt seiner nicht spotten.“

„Was der Mensch sät, wird er ernten“ (Galater 6,7).

Damit ist gemeint, dass alles, was von einem Menschen als Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Reden und Handeln (= Energie) ausgeht, also gesät wird, auch wieder auf ihn zurückfällt, von ihm als Ernte empfangen wird.

Im ganzen All bzw. Universum herrscht das Gesetz:

„Senden und Empfangen“.

Was von uns gesendet wird, werden wir auch wieder empfangen. Dem können wir nicht entkommen. Auch nach physikalischen Gesetzen geht Energie nicht verloren, sie kann nur umgewandelt werden.

Sende ich Negatives, wie z.B. Wut, Hass, Gehässigkeit, Lieblosigkeit, Abwertung des Nächsten usw. aus, so fällt das auch wieder auf mich zurück. Gönne ich meinem Nächsten irgendetwas nicht, so gönne ich mir Gleiches oder Ähnliches – geistig betrachtet – auch nicht.

Deshalb heißt es volkstümlich auch:

„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu!“

In Matthäus 7,12 (ebenso Lukas 6,31) heißt es in gleicher Weise:

„Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!

Nun könnte so mancher sagen, mich interessiert das ganze christliche Geschwafel nicht. Das hat ja doch keine Auswirkung auf mich. Da ist ein großer Irrtum!
Hierzu sei auf den Vortrag verwiesen, den der große Physiker Max Planck 1944 in einem Vortrag in Florenz über „Das Wesen der Materie“ hielt.

PDF-Dokument: Vortrag von Prof. Max Planck

Die „Ernte“ kommt auf uns Menschen meist schon in diesem Leben zu, spätestens jedoch im Jenseits, wo der zu erleidende Schmerz größer sein soll als im Erdendasein. Deshalb soll das Erdenleben als Gnade Gottes betrachtet werden, in dem der Mensch sein Sündhaftes leichter (mit geringeren Schmerzen) ableiden kann als im Jenseits.

Wirkungen des Kausalgesetzes – es gibt keinen Zufall

Jeder von uns, der aufmerksam die Nachrichten verfolgt, wird immer wieder von Unfällen hören, die man einem unerklärlichen Zufall zuschreibt. Aber es gibt keine Zufälle. Alles verläuft nach ehernen Gesetzen.

Beispiele:

Im Mai 2006 fallen im St.-Gotthard-Tunnel Gesteinsbrocken auf ein Auto mit zwei deutschen Urlaubern. Warum trifft es gerade diese zwei Menschen, jedoch nicht die nur 2 bis 3 Sekunden dahinter an der gleichen Stelle vorbeifahrenden Deutschen?

Warum werden manche Menschen aus abgestürzten Flugzeugen gerettet, andere nicht, andere verpassen aus den merkwürdigsten Gründen den Abflug dieses Flugzeugs.

Ein schreckliches Unglück war vor Jahren der Absturz eines großen Hubschraubers im Rhein-Main-Gebiet, der zu einem Rundflug gestartet war. Einige Passagiere, die für diesen Flug gebucht waren, wurden aus „unerklärlichen“ Gründen darin gehindert, an diesem Flug teilzunehmen, was ihnen das Leben rettete.

Beim Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall überlebt ein kleines Mädchen. Laut Aussage des Vaters, hätte sie nicht überlebt, wenn die Deckenelemente nur einen Millimeter näher heruntergefallen wären. Sie wurde erst viele Stunden später gefunden und hat trotz der Kälte überlebt. Die Mutter wurde getötet.

Anfang Februar 2007 wurde im Fernsehen folgender Fall berichtet:
Auf der Autobahn prallt ein Lkw ungebremst auf das Stauende, auf einen Kleinwagen, der unter den davor stehenden Lkw gedrückt wird. Der Kleinwagen, in dem eine Person sitzt, ist fast Schrottpaketgröße. Es ist nicht zu erwarten, dass noch jemand darin lebt. Der Lkw-Fahrer, der auf den Kleinwagen aufgefahren ist, ist tot. Die Retter stellen zu ihrer Überraschung fest, dass die Person im Kleinwagen dagegen noch lebt. Es dauert eine gute Stunde, bis der Insasse, ein Pfarrer, gerettet wird. Der Pfarrer sagte zu den Rettern, dass er die ganze Stunde der Rettungsarbeiten bei Jesus Christus gewesen sei. Es mutet wie ein Wunder an, dass der Pfarrer bis auf einige kleine Kratzer und ein Schleudertrauma ansonsten unverletzt war. Wer hat hier dem Pfarrer wohl das Leben gerettet?

Am 14.02.2007 bringt das Fernsehen folgenden Bericht: Ein Fallschirmspringer springt aus großer Höhe, aber sein Fallschirm öffnet sich trotz größter Bemühungen nicht, auch der Notfallschirm öffnet sich nicht. Er stürzt dem Bericht zufolge mit 160 km pro Stunde dem Erdboden zu. Sein Sturz in sich drehenden Bewegungen wird von seiner Helmkamera sowie von dem ihn begleitenden Fallschirmspringer und Freund gefilmt. Der Fallschirmspringer ohne Schirm schlägt in einem hohen Brombeergebüsch auf. Er überlebt den Sturz und hat sich nur ein Bein gebrochen. So geschehen Wunder.

Anderes Beispiel:

Ein Manager (nennen wir ihn B.) in einem großen Unternehmen wird entlassen, als Opfer einer Intrige von Kollegen. Die Intrige ging von dem Kollegen (nennen wir ihn C.) aus, der in der Stadt, in der sich das Unternehmen befand, sozial die Nummer 1 sein wollte, obwohl das dem B. zustand. Außerdem hatte C. Fehlinvestitionen getätigt, die er dem B. in die Schuhe schieben wollte, obwohl B. diese Investitionen nicht unterschrieben hatte und auch nicht gebilligt hätte. Der Vorstand hatte seine Kontrolle hierüber versäumt und fürchtete Kritik vom Aufsichtsrat. Es gelang dem C., den Vorstand zu überzeugen, dass B. entlassen werden muss. 2 Monate zuvor hatte man dem B. wegen seiner guten Leistungen sein Gehalt erhöht und hatte ihn zum Aufsichtsratsmitglied in 2 ausländischen Tochtergesellschaften ernannt. Aufgrund der Intrige war das plötzlich nichts mehr wert. Er wurde trotzdem entlassen. Der Vorstand erkannte dann zwar, dass er einer Intrige aufgesessen war. Weil das gegenseitige Vertrauen damit nicht mehr gegeben war, blieb es bei der Entlassung, die man zwar bedauerte. Der Vorstand fand das Ergebnis letztlich doch ganz praktisch, um seine Versäumnisse gegenüber dem Aufsichtsrat zu vertuschen und um einen "Sündenbock" präsentieren zu können, "den man bekanntlich in die Wüste jagt". Der B. bekam eine gute Abfindung; der Vorstand hatte damit seine Pflicht getan.

Um diese Entlassung von B. generell zu rechtfertigen, gab C. allen anfragenden Unternehmen, die den B. als bekannten guten Manager einstellen wollten, eine schlechte Beurteilung ab.

Der Manager B. fand keinen neuen adäquaten Job mehr.

Aber alle Schuld rächt sich oft schon auf Erden.

Wenige Jahre später erlitt der C., der beste Chancen hatte, Vorstandssprecher zu werden, einen Schlaganfall und konnte nicht mehr deutlich sprechen (die Folge seiner Verleumdungen gegen B.), er verlor seinen Job. Der bis dahin amtierende Vorstandssprecher verlor wegen Führungsschwäche seinen Job. Der Finanzvorstand, ein Gegner von B., konnte wegen nicht behebbarer Konzentrationsschwierigkeiten seinen Beruf nicht mehr ausüben. Der engste Mitarbeiter von B., der nach Bestechung durch C. behauptet hatte, dass B. Führungsprobleme habe, was später als unwahr festgestellt wurde, starb wenige Jahre später. Alle Feinde von B. erlitten ein Schicksal, dass sie selbst verursacht hatten.

Ein anderes Beispiel:

Ein Mensch, nennen wir ihn A, hat sich über einen anderen, den B, geärgert und macht diesem laufend Schwierigkeiten. Es dauert nicht lange und A erleidet einen Autounfall, an dessen Folgen er noch lange laboriert. In anderen Fällen ähnlicher Art haben Agressoren ebenfalls Unfälle oder leiden an schweren Krankheiten. Wer sich umschaut und entweder das eigene Umfeld beobachtet oder die Berichte im Fernsehen verfolgt, wird häufig erkennen können, dass bestimmte Ereignisse kein Zufall sein können, sondern karmisch (säen = ernten) sein müssen. Die Religion lehrt uns, dass Menschen mit feindseliger Haltung zu anderen Menschen und damit durch ihre Einstellung "gegen das wahre Leben, das Liebe ist" gesundheitliche oder andere Probleme bekommen werden, früher oder später.

Die vorstehenden Beispiele zeigen, dass göttliche Gesetze durchaus wirksam sind.

Was wir unter göttlichen Gesetzen zu verstehen haben, zeigen die drei PDF-Dokumente, die mit den nachstehenden Links aufgerufen werden können:

"Gesetze des Lebens"

"Lebensgesetze 2"

"Gesetze des Zusammenlebens"

Zwei der drei PDF-Dokumente stammen noch von früheren Vortragsfolien. Man möge mir die schlechte Qualität nachsehen.

Das eigene Verhalten im Streitfall

Wer eine gute „geistige“ Ernte haben möchte, sollte sich an nachfolgende christliche Empfehlungen halten. Auch Gebote sind nichts Zwingendes, denn der Mensch hat von Gott den freien Willen erhalten. Er muss dann allerdings auch die Folgen für die Übertretung göttlicher Gesetze tragen.

Christus sagte:

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Liebe deine Feinde.
Tue Gutes denen, die dich hassen!

Was ist damit gemeint? Wir sollen unserem Nächsten – weder in Gedanken noch mit Worten - nichts Ungutes wünschen, ihn nicht abwerten, ihn nicht beleidigen, ihm nichts neiden, ihn nicht hassen. Wir sollten ihm nicht feindselig oder gar kriegerisch gegenüberstehen, ihn nicht ausbeuten, an ihn keine Erwartungen stellen und kein falsches Zeugnis wider ihn geben.

Das Segnen des Nächsten

Jemand Gutes zu tun, der einen hasst, ist wohl die schwerste Aufgabe. Ich kann nicht sagen, das ich mich dieser Aufgabe voll gewachsen fühle. Zumindest sollte man für jemand, der einen hasst, den Segen Gottes erbitten und den Hasser selbst segnen. Damit tut man dem Hasser schon Gutes. Das gelingt mir recht gut.

Man kann auch für das Wohlergehen des Nächsten (des Hassers, Gegners) beten. Damit tut man auch Gutes für diesen. Man kann sich auch den Nächsten erfüllt und durchstrahlt von der Liebe Gottes vorstellen und das bejahen. Auch das ist gut für den Nächsten.

Das Positive im Nächsten

Wir sollen in unserem Nächsten das Positive bejahen. Das können wir einfach tun, indem wir uns immer wieder bewusst machen, dass der Hasser ein "sehr wertvoller und liebenswerter Mensch ist", zumindest aus Sicht anderer Menschen, auch wenn sich das nicht auf das Verhalten des Hassers auf uns bezieht.

Das grundsätzliche Problem besteht darin, dass sich das Negative am Positiven messen darf. Wir unterliegen daher ständig den Einflüsterungen des Negativen. Wenn wir nicht sehr wachsam sind, wechseln wir ins Negative. Das geht auch uns so, die wir gut sein wollen und nicht nur dem Hasser, der im übrigen auch ein guter Mensch sein will und in vielen Aspekten sicher auch ist.

Der Vergebungsprozess

Wie kann man die vorstehenden Empfehlungen befolgen, wenn man immer wieder von seinen „Feinden“ provoziert wird?

Eine Hilfe, eine schlechte Saat (negative Gedanken) sofort wieder zu löschen (wie eine Datei auf der Festplatte des PC) ist, den Nächsten, dem die negativen Gedanken galten, in Gedanken über Christus als Helfer um Vergebung zu bitten und ihm selbst zu vergeben.

Eine Anleitung hierzu bietet folgender Link: Vergebungsprozess

Wenn man sich fürchterlich über jemand geärgert hat, hat sich als hilfreich erwiesen, zur Beruhigung, dreimal deutlich folgende Worte zu sagen: Gut danke! Gut danke! Gut danke!

Wenn einem immer wieder negative Gedanken über den Streitgegner oder überhaupt gegen einen Nächsten kommen, sollte man sich angewöhnen, den anderen immer wieder zu segnen, z.B. mit den Worten: „Ich segne den Herrn (die Frau) …….“. Es hat sich gezeigt, dass damit die eigenen negativen Gedanken schnell verschwinden.

Einflussnahme auf das soziale Umfeld bis zur Gestaltung des sozialen Umfelds

Nach einem alten esoterischen Gesetz des Hermes Trismegistos) heißt es: „Wie innen, so außen“.

Unsere Innenwelt bestimmt also unsere Außenwelt. Unsere Empfindungs- und Gedankenwelt bestimmt unser soziales Umfeld.

Bezogen auf den Streit unter Menschen bedeutet diese Gesetzmäßigkeit, dass sich das soziale Umfeld ändern muss und wird, wenn ich meine Empfindungs- und Gedankenwelt ändere. Im Geistigen gibt es allerdings weder Zeit noch Raum, sodass keine Aussage möglich ist, wann sich zeitlich die Verhältnisse im sozialen Umfeld verändern, wenn ich meinen Streitgegner liebe wie mich selbst. Sicher ist nur, dass sich alles zum Positiven ändern wird, wenn ich meinen Streitgegner nicht mehr als Streitgegner betrachte, sondern in ihm das Positive bejahe und ihm wohlwollend gesinnt bin und auch so handle. Wenn ich also nicht mehr Negatives mit Negativem (Auge um Auge, Zahn um Zahn) vergelte, wird sich "in den meisten Fällen nach einigen Monaten" alles zum Besseren wenden.


Ich werde in nächster Zeit einige Beispiele aus der eigenen Beratungspraxis hier aufführen, wie Klienten durch Änderung ihrer Empfindungs- und Gedankenwelt erfolgreicher wurden. Praxisbeispiele


Auch wenn diese Aussicht, dass sich alles zum Besseren, zu Frieden und Harmonie, wenden kann, sehr tröstlich und verlockend ist, so fällt es doch oft sehr schwer, Negatives nicht wieder mit Negativem zu vergelten. Und dann dreht sich wieder die Spirale des Streits. Auf beiden Seiten hat es jeder in der Hand, dem Streit eine positive Wendung zu geben, auch wenn das von einer der Streit-Parteien oft sehr viel Geduld und Dulden erfordert, auch die Demut, weitere Ungerechtigkeiten zu ertragen. Dann hilft oft nur die Gewissheit, dass die andere Streit-Partei, die den Streit unbedingt fortsetzen will, sich geistig sehr versündigt und dieses Sündhafte irgendwann einmal sehr schmerzhaft ableiden muss.

Was ich tun sollte und was mir sehr helfen wird:

Ich trage meinen Nächsten im Herzen, einerlei wie sein Fühlen, Denken, Wollen und Handeln mir gegenüber ist

Ein Hinweis zum Neid

Neid (Missgunst) bedeutet aus geistiger Sicht ein "Stehlen mit dem Herzen". Wenn ich neidisch/missgünstig bin, so sende ich das aus und es fällt wieder auf mich zurück. Das heißt, das andere Menschen dann mir neidisch oder missgünstig gegenüberstehen. Das bedeutet auch, dass ich mir selbst nichts gönne, wenn ich anderen nichts gönne. Gönne ich anderen ihren Erfolg oder Reichtum nicht, so gönne ich mir selbst keinen Erfolg und keinen Reichtum. Ich schränke mich also selber ein, wenn ich andere einschränken will.
Was ist klug an Neid und Missgunst, wenn ich mich selbst damit ärmer mache?

Äußere Achtung - Innere Achtung

Ich habe auf meinen Seminaren gelehrt, dass wir unseren Nächsten „achten“ sollten. Hierbei habe ich unterschieden zwischen der

Wer zum Beispiel seinem Ehepartner die äußere und die innere Achtung entgegenbringt, wird seine Partnerschaft sehr deutlich verbessern und in dieser glücklicher werden.


Verhalten bei Streit 
Beispiel eines Streits